| Bester Hopfen für österreichisches Bier |
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Über die „weiße Fahne“ freuen sich die Hopfenbauern aus dem oberösterreichischen Mühlviertel. 100 (!) Prozent des heuer in Österreich geernteten Hopfens wurden bei der Hopfenbonitierung der Güteklasse I zugeordnet.
Bei der Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft (http://www.hopfenbau.at) in Neufelden fand Mitte Oktober 2008 wieder die sogenannte Hopfenbonitierung statt. Die Dolden der Hopfenpflanze, die geschmackgebenden Seelen des Bieres, werden bei der Bonitierung vom Hopfenkomitee, das sich aus Braumeistern, Brautechnikern und einem Schiedsrichter des Österreichischen Getränke Institutes zusammensetzt, auf offenkundige Fehler geprüft. Wichtig ist die sensorische Bewertung, die in eine Benotung mündet
Zurecht stolz sind die Hopfenbauern auf das Ergebnis der diesjährigen Bonitierung: 100 Prozent der gesamten Hopfenernte wurden der Güteklasse I zugeordnet. „Zwar erreichen unsere Hopfenbauern aufgrund der hervorragenden Qualität ihres Hopfens der Sorten Malling, Golding, Aurora, Hersbrucker Spät, Tradition, Select, Magnum und Perle dieses Ergebnis traditionell beinahe immer, aber aufgrund weniger Zehntel-Prozent-Punkte eben immer nur fast. Zum letzten Mal konnten wir die ´weiße Fahne´ im Jahr 1992 hissen.", so DI Dr. Markus Liebl, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs. Die Mühlviertler Ernte erbrachte 2008 insgesamt rund 189 Tonnen, was einer Steigerung von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der gesamte in Österreich geerntete Hopfen aus dem Mühl- und Waldviertel sowie aus Leutschach wird in österreichischen Brauereien verarbeitet.
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