| Bock auf Stacheln |
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Der Winter steht vor der Tür und somit auch die Bockbier-Saison. Typisch für die kalte Jahreszeit freuen sich nun Bierfreunde und -gourmets wieder auf die vollmundigen Bock-Köstlichkeiten der Brauereien. Zwölf verschiedene Spezialitäten wurden auf Einladung des Verbandes der Brauereien Österreichs im Pavillon der Wiener summer stage verkostet. Dazu gehörten natürlich auch kulinarische Köstlichkeiten und selbstverständlich das traditionelle Stacheln. Kommentiert wurden die Böcke von Bierpapst Conrad Seidl.
Tradition und Innovation vereint in gehobenem Biergenuss erwarteten die Gäste bei der Bockbier-Verkostung des Verbandes der Brauereien Österreichs. „Leider können wir nicht alle Bockbiere verkosten, die in Österreich produziert werden, denn die Vielfalt an dieser Spezialität ist groß – in so gut wie jeder der 168 österreichischen Braustätten wird Bockbier gebraut. Ich denke aber, dass wir eine geschmacklich sehr variantenreiche Auswahl getroffen haben.“, so DI Dr. Markus Liebl, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs. Das Bockbier ist ein ganz besonderes Bier, das es nicht das ganze Kalenderjahr über gibt. Nur zu speziellen Anlässen, vor allem zu Weihnachten, aber auch Ostern, dürfen sich die Konsumenten auf diesen Trinkgenuss freuen. Ein wichtiges Merkmal des Bockbieres, auch Starkbier genannt, ist der hohe Stammwürzegehalt von mindestens 16°. Der Geschmack variiert – einen der Böcke beschreibt der Bierpapst Conrad Seidl fachkundig so: „Fruchtige Nase mit einem deutlichen Aroma von roten Äpfeln und Bratäpfeln, vielleicht auch Lebkuchen. Cremig-voller Antrunk, aber schön balancierte Bittere. Trockener, zum Weitertrinken anregender Nachtrunk.“ Folgende Biere wurden unter der Leitung von Conrad Seidl verkostet:
Besonders begeistert hat die Gäste anschließend das traditionelle Stacheln im Freien. Dabei wird ein heißer Eisenstachel in das frisch gezapfte Bockbier eingetaucht. Der im Bier verbliebene Restzucker karamellisiert und die Kohlensäure entweicht, wobei der Schaum heiß wird, das Bier kalt bleibt und es einen ganz besonderen Geschmack erhält. Das Stacheln stammt ursprünglich aus der Schmiedezunft und wurde schließlich von Gasthäusern übernommen. Montagabend war es das spezielle Highlight bei der Bockbier-Verkostung, präsentiert von Diplombiersommelier Ewald Pöschko, dem Obmann der Sektion Mittelstandsbrauereien Österreichs. Das vorweihnachtliche Ambiente mit offenem Feuer, Fackeln und natürlich passend dazu einem Maronibrater rundeten das stimmungsvolle Spektakel perfekt ab.
Copyright: Verband der Brauereien Österreichs Abdruck: honorarfrei; Die Verwendung der Fotos ist nur im Zusammenhang mit einer Berichterstattung in Bezug auf die Bockbierverkostung mit Angabe des Copyrights gestattet. boecke.jpg: Die bierigen Stars des Abends _CCC1842.jpg: DI Dr. Markus Liebl, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, und Bierpapst Conrad Seidl _CCC2014.jpg: Diplom-Biersommelier Ewald Pöschkö, Obmann der Sektion Mittelstandsbrauereien Österreichs, stachelt für Bierpapst Conrad Seidl
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