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Königin Elisabeth I gekrönt PDF Drucken E-Mail

Mühlviertler Malling, Golding, Aurora, Hersbrucker-Spät, Perle, Tradition und Spalter-Select haben eine neue Königin. Elisabeth I wurde heute (7.8.2009) zur neuen Mühlviertler Hopfenkönigin gekrönt.

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Elisabeth Reiter aus St. Peter repräsentiert nun für die nächsten zwei Jahre den Hopfenbau im oberösterreichischen Mühlviertel und im niederösterreichischen Waldviertel – zusammengefasst in der Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft reg. GmbH.
Die Viertel nördlich der Donau, angrenzend an Bayern bzw. Tschechien, gehören zum südwestlichen Teil des Granitplateaus der Böhmischen Masse. Hopfen wird dort bei geeigneter Witterung auf dem geeigneten sandigen kalkarmen Lehmboden mit geringer Humusauflage und einer geringen Wasserspeicherung auf einer Seehöhe von 350 bis 650 m in ausgesuchten Südostlagen kultiviert.
Bereits im 13.Jahrhundert (1206) wurde im Wilheringer Urbar der Hopfendienst urkundlich erwähnt. Die größte Ausdehnung mit 1.000 ha Hopfenfläche erreichte das Anbaugebiet Mühlviertel um 1880. 1939 mussten aufgrund eines Berliner Reichserlasses die letzten 32 ha gerodet werden.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf Ersuchen der österreichischen Brauindustrie wieder mit dem Hopfenbau begonnen. Nach der Erstellung eines langfristigen Hopfenabnahmevertrages und der Gründung der Hopfenbaugenossenschaft 1951 wurde der Mühlviertler Hopfenanbau in organisierte Bahnen gelenkt.
1996 wurde die Erzeugergemeinschaft für Mühlviertler und Waldviertler Hopfen gegründet. Die Hopfenernte 2008 erbrachte im Mühlviertel auf einer Anbaufläche von 116 ha rund 192.000 kg. Das entspricht einem Ertrag von rund 1.655 kg pro ha Anbaufläche. Die Gesamtmenge des Jahres 2008 war gegenüber dem Vorjahr somit um 7,9 Prozent höher. Die Hauptanbausorten waren Malling, Perle und Aurora - zusammen rund 65 Prozent der Ernte. Der Rest entfiel auf die Sorten Magnum, Tradition, Spalter Select, Hersbrucker und Golding.
Österreichisches Bier ist ein Naturprodukt. Die heimischen Brauereien stellen das Bier aus natürlichen Rohstoffen her und sind damit ein wichtiger Partner der österreichischen Landwirtschaft. Die zur Herstellung des Bieres verwendete Braugerste stammt größtenteils aus heimischem Anbau. Auch der gesamte Hopfen aus dem Mühl- und Waldviertel sowie dem Leutschacher Gebiet wird in österreichischen Brauereien verarbeitet.  
Rückfragen:Hermann Bayer
Hopfenbaugenossenschaft reg. Gen. m. b. H.
Tel. u. Fax: +43 7282 6355
Mobil: +43 664 6275607

 

 
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