| Bier trotz(t) Krise |
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Stagnation auf hohem Niveau
Bier: Ein Kulturgut als Wirtschaftsfaktor
Inklusive der Exporte setzte die österreichische Brauwirtschaft im vergangenen Jahr rund 8,9 Mio. Hektoliter Bier ab. Zahlen, die veranschaulichen, dass Bier nicht nur in der heimischen Kultur und Kulinarik tief verwurzelt ist, sondern auch einen wichtigen volkswirtschaftlichen Faktor darstellt. So erreicht die Branche jährlich eine Steuerleistung (Einkommen- und Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Biersteuer u.a.) von mehr als 1,4 Mrd. Euro. Zudem sind die Brauereien Österreichs ein wichtiger Jobmotor: Über 40.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt am Wirtschaftsgut Bier, alleine 31.000 davon in Handel, Gastronomie und Hotellerie. Am liebsten Märzen aus der Flasche
Am liebsten trinken die Österreicher Märzen-/Lagerbier. Ca. 64 Prozent des in Österreich konsumierten Bieres entfallen auf diese Sorte. „Einen gewaltigen Sprung nach vorn“, so Liebl, machte der Radler mit einem Plus von 15 Prozent, womit die Zuwachsrate des Jahres 2008 beinahe noch verdoppelt werden konnte. Biersteuer belastet Konsumentenpreis
Obwohl man in der Branche mit dem Jahr 2009 angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes zufrieden ist, kämpfen die Brauereien, wie schon seit Jahren, mit der in Österreich deutlich höheren Biersteuer als beispielsweise in Deutschland und Tschechien. „Die Konsumenten in Österreich werden mit einer unverhältnismäßig hohen Steuer von € 24,-- pro 100 Liter belastet – dies erzeugt einen enormen Druck auf die heimischen Brauereien“, so Liebl. Die Branche fordert nach wie vor die unbedingte Angleichung der Bierbesteuerung an die benachbarten Biernationen. Außerdem setzen sich die Mittelstandsbrauereien für eine steuerliche Entlastung für Brauereien mit einem Jahresausstoß von 50.000 bis 200.000 hl ein, wie dies in Deutschland, Tschechien und der Slowakei der Fall ist. Derzeit profitieren in Österreich nur Brauereien bis zu 50.000 hl Jahresausstoß von einer Biersteuerermäßigung. |
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