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Bier: Österreichisches Nationalgetränk ist wichtiger Wirtschaftsfaktor PDF Drucken E-Mail

109 Liter Bier werden jährlich pro Kopf genossen, 13 Prozent der ÖsterreicherInnen trinken es mindestens einmal täglich und über 600 Sorten werden in Österreichs Braustätten gebraut - Bier ist DAS heimische Nationalgetränk. Allein 2005 erzielten die heimischen Brauereien einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro. Österreichisches Bier hat eine Erfolgsstory geschrieben – und die ist noch lange nicht zu Ende. 

Österreichische Brauereien: Partner der Landwirtschaft

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Österreichisches Bier ist ein reines Naturprodukt: Die heimischen Brauereien produzieren das Lieblingsgetränk vieler ÖsterreicherInnen aus natürlichen Rohstoffen. Für die heimische Landwirtschaft sind die Brauer wichtige Partner: Die verwendete Braugerste (Erntemenge an Sommergerste 2005: rund 175.000 Tonnen) stammt zum größten Teil aus heimischem Anbau. Auch der gesamte im Inland geerntete Hopfen (2005: rund 314 Tonnen) aus dem Mühl- und Waldviertel sowie dem Leutschacher Gebiet (Steiermark) wird in österreichischen Brauereien verwendet. Rund 4.000 ArbeitnehmerInnen sind in den heimischen Brauereien beschäftigt.

Starker Auftritt für heimisches Bier

Nicht nur bei Events wie zuletzt der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni 2006 ist Bier im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde: Der Gerstensaft hält nicht zuletzt dank der hohen Qualität sowie neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft sein gutes Image. Für heimische Biertrinker steht Bier jedenfalls für Tradition und Geselligkeit. „Die ÖsterreicherInnen assoziieren vor allem Genuss und Natürlichkeit mit heimischem Bier. Und: Sie vertrauen besonders auf die Top-Qualität österreichischer Produkte, wie unsere Bierstudie bewiesen hat“, betont DI Dr. Markus Liebl, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, und bezieht sich auf eine für die österreichische Bevölkerung repräsentative Erhebung aus dem Jahr 2005 (n=1.023).

Der Verband der Brauereien Österreichs vertritt die Branche seit 1947 in der Wirtschaftskammer Österreich gegenüber Behörden, Sozialpartnern, anderen Interessensvertretern, politischen Parteien, Medien und Öffentlichkeit. Die gemeinsamen Interessen der Brauereien rund um das Bier stehen im Mittelpunkt. „Wir verstehen uns auch als internationales Sprachrohr der Brauereien und Anwalt der heimischen BiertrinkerInnen“, meint Obmann Liebl.

Heimische Brauer achten auf die Umwelt

Die österreichischen Brauer sind sich der großen Verantwortung für die Umwelt bewusst und bemühen sich erfolgreich, so umweltfreundlich wie möglich zu agieren: So gelangt heimisches Bier im Inland zu 78 Prozent in Mehrweggebinden zu den Konsumenten. Der Flaschenbestand aller österreichischen Brauereien beträgt über 150 Millionen Stück. „Die von Umweltministerium, Wirtschaftskammer, Getränkeindustrie, Handel und Abfallwirtschaft unterzeichnete Nachhaltigkeitsagenda sieht neben zielgerichtetem, ökologischen Recycling von Getränkeverpackungen mittels neuer Verfahren auch die Förderung von Mehrweggebinden vor. Dass wir in diesen Bemühungen auf dem richtigen Weg sind und im internationalen Vergleich einen hohen Mehrweganteil bei Getränken aufweisen können, verdanken wir zu einem großen Teil den österreichischen Brauern“, unterstreicht Umweltminister Josef Pröll.
„Hopfen ist einer der wichtigsten Botschafter oberösterreichischer Ess- und Trinkkultur. Die Regionen im und um das Mühlviertel schaffen mit ihrer Landwirtschaft und ihrem kulinarischen Angebot eine unverwechselbare Marke. Als Teil der Genuss-Region Österreich steht der Hopfenanbau für höchste Qualität und Reinheit“, betont Umweltminister Pröll. Und Markus Liebl ergänzt: „Die zahlreichen Aktivitäten der oberösterreichischen Hopfenbauern wie das neue Hopfenmuseum sind ein ganz wesentlicher Beitrag für einen funktionierenden Tourismus in der Region Mühlviertel!“

 

 
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