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| Weltweit einzigartige Ausbildung zum Bierprofi |
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Der Verband der Brauereien Österreichs präsentiert ein weltweit einzigartiges Ausbildungsprogramm zum zertifizierten Bierprofi. Ein/e Biersommeliere bietet eine umfassende Beratung des Gastes sowie der Gastronomen auf Basis fundierten theoretischen Wissens und solider praktischer Erfahrung. Im Rahmen einer festlichen Gala wurde über den Dächern Wiens die dreistufige Ausbildung vorgestellt und die Diplome an die ersten österreichischen Bier-Jungsommeliers verliehen.
Bei mehr als 600 verschiedenen Bieren allein in Österreich fällt die Wahl oft schwer – mancher Biertyp eignet sich eben besser als Begleitung für gewisse Gerichte als ein anderer. Die vollendete Harmonie von Speise und Bier zu gewährleisten stellt eine von vielen Herausforderungen für den Biersommelier dar. Professionelles Kellermanagement auf der Basis von Einkauf, Lagerung, Schankhygiene und Verwaltung, Kalkulation und Verkauf gehört genauso zu den vielfältigen Aufgaben eines profund ausgebildeten Bierexperten wie Zapftechnik und fachgerechtes Service. Bierige FeinschmeckerUnter der Schirmherrschaft des Verbandes der Brauereien Österreichs werden in Doemens seit 2004 Diplom-Biersommeliers ausgebildet. Dieser Ausbildungsweg ist weltweit einzigartig. Neben der Vermittlung von Bierwissen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau bereichern Praktika, Hausarbeiten und eine umfassende Fachlektüre diesen Kurs. „Mit der Ausbildung zum Diplom-Biersommelier wurde eine hervorragende Grundlage geschaffen, die Qualität von Beratung und Service in der heimischen Gastronomie weiter zu steigern – das beweisen die vielen positiven Rückmeldungen der Absolventen“, so DI Dr. Markus Liebl, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs. Mit guter Ausbildung zum Erfolg im BerufZeitgleich liefen in Österreich Pilotprojekte für die Etablierung der Unterrichtsgegenstände „Bierkenner“ an Landesberufsschulen (Waldegg und Geras) bzw. „Bierpraktikum“ an Berufsbildenden Höheren Schulen (Tourismusschule Bad Gleichenberg). Parallel dazu wurde auch ein Weg geschaffen, entsprechend bierkundiges Lehrpersonal auszubilden. Zusätzliches Kriterium für die Zulassung zur Prüfung zum Bier-Jungsommelier ist, dass die jeweilige Schule nachweisen kann, bei der Vermittlung einzelner praxisnaher Ausbildungsinhalte (z.B. Bierbrauen, Schankanlagentechnik, Zapftechnik, Bierpflege, Bierverkostung) mit einer österreichischen Brauerei zusammengearbeitet hat.Bierkenner mit Brief und SiegelEin mehrstufiges Ausbildungsprogramm anzubieten war der nächste logische Schritt: „Wir freuen uns besonders, dem Interesse der Gastronomie-Schüler mit der neuen Ausbildung zum Bier-Jungsommelier und Biersommelier entsprechen zu können, die durch solche Zusatzqualifikationen ihre Chancen am Arbeitsmarkt in der Gastronomie- und Tourismusbranche klar verbessern können“, betonte Liebl. Nach intensiven Vorbereitungen ist es mit Hilfe einiger Schulen und Brauereien dem Verband der Brauereien Österreichs gelungen, alle Projekte zur Sommelierausbildung unter ein Dach zu bringen und eine offizielle Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Ausbildungsreihe BIER JUNGSOMMELIERe, BIERSOMMELIERe und DIPLOM-BIERSOMMELIERe zu installieren, die seit 1. Dezember 2006 offizielles Bildungsangebot der österreichischen Brauwirtschaft ist.„Damit liegen wir auch genau im Trend, wie eine aktuelle Umfrage belegt: Die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich mehr Bierauswahl in den Lokalen, und ein Drittel kann sich die fachkundige Beratung durch einen Bier-Sommelier gut vorstellen. Das heißt: Eine entsprechende Bierkarte sowie profund ausgebildete Bierkenner im Service entsprechen den Kundenwünschen und tragen maßgeblich zur Aufwertung der Lokale und Gaststätten bei“, unterstrich Liebl.Qualität und Beratung für den Gast„Bier ist unentbehrlicher Bestandteil der gehobenen Gastronomie – und zur hervorragenden Qualität der österreichischen Biere wünscht sich der Gast auch bestes Service und kundige Beratung. Dafür braucht es spezielles Know-how und geschultes Fachpersonal“, so DI Dr. Markus Liebl. „Mit dieser einzigartigen Ausbildung möchten wir die Wissensvermittlung über das einmalige Naturprodukt Bier fördern und damit den Bedürfnissen der Gastronomie, sowie dem Interesse der österreichischen Brauer gerecht werden“, betonte Liebl, der die Diplome an die ersten österreichischen Bier-Jungsommeliers überreichte und gleichzeitig auf das 60-Jahr-Jubliäum des Verbandes anstieß.Übersicht der Ausbildungsstufen:1) Bier-JungsommelierAn diversen österreichischen Landesberufsschulen und Berufsbildenden Höheren Schulen wird der Gegenstand „Bierpraktikum“ bzw. „Bierkenner“ angeboten. Zurzeit bilden die Berufsschule für Gastgewerbe Längenfeldgasse in Wien, die Landesberufsschule für das Gastgewerbe Geras, die Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Biedermannsdorf, die Landesberufsschlue für Tourismus Waldegg, die Zillertaler Tourismusschulen und die Tourismusschulen Bad Gleichenberg bierig aus; insgesamt verfügen derzeit 17 Schulen über entsprechend qualifiziertes Lehrpersonal. Erfolgreiche Absolventen dieser Unterrichtsgegenstände sind dazu eingeladen, zum Abschluss ihrer Ausbildung und nach Vorlage einer Projektarbeit eine Prüfung vor einer Prüfungskommission der ausbildenden Schule und des Verbandes der Brauereien zum Bier-Jungsommelier abzulegen. Diese besteht aus einer mündlichen und einer praktischen Prüfung.2) Bier-SommelierMit dem Zertifikat Bier-Jungsommelier sowie einer fünfjährigen Praxis oder einer erfolgreich abgeschlossenen Hotelfachprüfung und zwei Jahren Praxis kann die Prüfung zum Biersommelier abgelegt werden. Die mündliche Prüfung, ebenfalls vor einer Prüfungskommission des Verbandes der Brauereien Österreichs, beinhaltet die Präsentation einer schriftlich vorzulegenden Projektarbeit.3) Diplom-BiersommelierDie Ausbildung zum Diplom-Biersommelier erfolgt gemäß der Prüfungsordnung der Doemens-Akademie, wobei die Qualifikation zum Bier-Jungsommelier bzw. zum Biersommelier die Ausbildung verkürzen.Der Verband der Brauereien Österreichs vertritt die Branche seit 1947 in der Wirtschaftskammer Österreich gegenüber Behörden, Sozialpartnern, anderen Interessenvertretern, politischen Parteien, Medien und Öffentlichkeit. Die gemeinsamen Interessen der Brauereien rund um das Bier stehen im Mittelpunkt. |
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